Die Sparkassen-Finanzgruppe umfasst über 700 Unternehmen, beschäftigt mehr als 390.000 Menschen und weist eine Bilanzsumme von insgesamt 3 Billionen Euro auf. Diese beeindruckenden Zahlen und die herausragende Marktposition dieser größten deutschen Bankengruppe sind für uns jedoch kein Selbstzweck. Vielmehr setzen wir uns engagiert für die Belange der Wirtschaft ein, fördern und finanzieren insbesondere Projekte von mittelständischen Unternehmen und sind daher die wichtigsten Finanzpartner des Mittelstandes.
Damit schaffen und sichern wir zugleich Arbeitsplätze.
Die über 90 Kapitalbeteiligungsgesellschaften der Sparkassen-Finanzgruppe halten rund 1.200 Beteiligungen mit einem Volumen von 2 Mrd. Euro. Die besondere Kenntnis regionaler Märkte und Wirtschaftsregionen und die daraus resultierende intensive Betreuung der Beteiligungsunternehmen ist der besondere Vorteil gegenüber anderen bundesweit auftretenden Venture Capital Fonds.
Die Herausforderung, unseren kleinen und mittelständischen Firmenkunden Kapital für das Wachstum anzubieten, haben wir bereits 1998 mit der Gründung unserer Beteiligungsgesellschaft angenommen. Seit diesem Zeitpunkt haben wir 50 Beteiligungen mit einem Nominalvolumen von zusammen knapp 19 Mio. EUR bereitgestellt. Durch diese Aktivitäten konnten bereits über 2.500 hochwertige Arbeitsplätze in unserer Wirtschaftsregion neu geschaffen, gefestigt oder erhalten werden.
Im Wesentlichen arbeiten wir mit Eigenkapitalprodukten, deren Vergütung für die Beteiligungsgesellschaft in Zinszahlungen (aufgeteilt in Grundvergütungen und gewinnabhängige Entgelte) besteht. Dieses so genannte Mezzanine-Kapital ist grundsätzlich nachrangig, nimmt an einem eventuellen Gesamtverlust der Beteiligungsunternehmen teil und zählt daher als wirtschaftliches Eigenkapital.
Mit jeder Beteiligung gehen wir deshalb eine sehr individuelle Geschäftsbeziehung zum Unternehmer ein. Wir prüfen unsere Partner gründlich und wollen regelmäßig über die Unternehmensentwicklung informiert werden.
Grund, ins Beteiligungsgeschäft einzusteigen, war die Eigenkapitalschwäche des deutschen Mittelstands. Deshalb stellt die SBG wachstumsorientierten Unternehmen in der Wirtschaftsregion Freiburg Eigenkapital als typisch stille Einlage, atypisch stille Einlage (stilles Gesellschaftskapital mit jährlicher Verlustbeteiligung), Nachrangdarlehen, Genussrechte oder in offener Form, etwa durch den Kauf von Gesellschaftsanteilen, höchstens jedoch 10 Prozent des Gesellschaftskapitals, zur Verfügung. Im Laufe der Jahre hat die SBG Verfahren entwickelt, Beteiligungs- und andere Finanzierungsinstrumente zu einer zeitgemäßen und effektiven Unternehmensfinanzierung (Structured Finance) zu verbinden. Außer zur Wachstumsfinanzierung wird Beteiligungskapital auch zur Finanzierung von Unternehmensnachfolgen sowie Unternehmenskäufen und -verkäufen eingesetzt.
Mit der Bereitstellung von Eigenkapital helfen wir leistungsfähigen und wachstumsorientierten Unternehmen der verschiedenen Branchen bei der Verwirklichung ihrer Vorhaben: Eigenkapital erhöht die unternehmerischen und finanziellen Möglichkeiten.
Aber auch als Innovationszentrum hat sich die
-Beteiligung profiliert. Die vier Mitarbeiter haben im Sinne einer ganzheitlichen
Corporate Finance interessante Finanzierungsalternativen und Dienstleistungen
für die regionale Wirtschaft entwickelt und bieten heute Beteiligungen
und Factoring direkt sowie die Vermittlung von Leasing und Derivaten über
Kooperationspartner an. Damit haben Unternehmer, die ihre Firma sichern, verkaufen,
fusionieren oder übergeben wollen, eine kompetente Anlaufstelle. Die
Erfolge der vergangenen Jahre zeigen uns, dass wir mit der Bereitstellung
innovativer Produkte zur deutlichen Stärkung der lokalen und regionalen
Wirtschaftsstruktur beitragen und unserer Sparkasse ein unverwechselbares
Profil als Partner des Mittelstandes gegeben haben.